DANKBARKEIT

Liebes Leben – danke für die vielfältigen Aufgaben, die du mir stellst.
Danke für die Spiegel, in die ich sehen darf. Danke, dass mir manchmal gefällt was ich sehe, manchmal aber auch nicht. Dies gibt mir die Möglichkeit, näher hinzuschauen. Warum gefällt mir dieser Spiegel nicht? Was hat es mit mir zu tun? Was passiert mit mir, wenn ich in diesen Spiegel schaue?

Danke, dass ich praktisch jeden Tag gesund aufstehen kann, mehr als genug, gesund und fein zu essen habe und Menschen um mich herum habe, die mich inspirieren und stärken. Danke füt die Lebendigkeit und meine Lebensfreude, die mich durch jede Krise trägt.

Danke für meine geliebten und total unterschiedlichen Kinder, die mich vieles lehren und mich reich beschenken. Danke dass ich arbeiten darf, was ich liebe. Danke auch dafür, dass ich nicht immer arbeiten muss, sondern auch Zeit für die Musse haben.

Danke für meine Freunde und meine Liebe, die mich leben lassen, wie ich es mir wünsche, frei und verbunden. Danke, dass ich ein so reiches Gefühls- und Körpererleben habe, das ich teilen kann mit meinen liebsten Menschen.

Ich danke dir, mein Leben!! Du bist wunderbar, genauso wie du bist. Meistens erkenne ich dies, manchmal aber noch nicht. Und das Tolle ist, muss ich auch gar nicht. Denn ich bin auf dem Weg….so wie du und alle anderen.

Wir sind alle auf dem Weg unseres Lebens, das wir uns selber ausgesucht haben. Weil wir dies vergessen haben, fragen wir uns manchmal, zum Kuckuck, was habe ich mir da bloss erschaffen?

Doch wenn du tief in dich hinein horchst, wirst du wieder wissen, warum du hier bist, was deine an dich selber gestellte Aufgabe ist und warum du gerade da bist, wo du bist.

Es ist genau gut so, denn es führt dich näher zu dir. Darum vertraue und verzage nicht. Und wenn du nicht festhälst sondern loslässt, wirst du unerwartet reich beschenkt.“

DIE MÜDE TIGERIN

Sie hat genug gesehen und gehört.
Versucht, ihr Rudel zu verteidigen vor den gierigen Wölfen im Altstadtdschungel.
Nein, sie gehört nicht hierher.
Trug ihr Herz auf der Zunge und sie versuchten ihr die Zunge abzuschneiden, was auch manchen gelang.
Aber sie wächst immer wieder nach, denn die Kraft der Liebe ist unerbittlich.

Doch sie ist müde geworden von den Kämpfen im Alltagsdschungel und mag sich mit ihrem Rudel zurückziehen in ihre kuschlig warme Höhle in ihrer Heimat, wo es nur ihresgleichen gibt.

Sie sammelt Vorräte und entledigt sich allen Ballasts und ist bereit für den letzten grossen Kampf, bevor sie sich zurückzieht aus dieser Welt, die nicht die ihre ist. Und bis dahin knurrt sie jeden an, der ihr oder ihrem Rudel zu nahe kommt und nicht offenen Herzens ist.

NEUE WEGE

Ich weiss nicht, wo ich bin
und gehe neue Wege.
Ich habe Schmerzen
und laufe trotzdem weiter

Ich entdecke eine neue Stadt
und finde mich dabei selbst neu
Ich bin ganz hier
und gleichzeitig überall

Ich habe keine Ahnung, wo ich bin
und es spielt überhaupt keine Rolle,
denn ich bin bei mir

Ich habe Angst
und stelle mich ihr,
indem ich sie fühle

Ich wurde verletzt
und öffne mein Herz
Ich liebe
und lebe für die Liebe

Ich bin traurig
und glücklich im gleichen Moment
Ich vermisse dich
und bin dankbar, so nah bei mir zu sein

Ich fühle mich verbunden
und gleichzeitig frei

DANKE! ❤

Wer oder was ich bin?

Je besser ich mich kennenlerne,

desto weniger kann ich sagen,

wer oder was ich bin.

Jede Definition scheint zu

einengend und von fast allem

bin ich auch das Gegenteil

und je länger je mehr

identifiziere ich mich nicht mehr damit.

Aber ich mag dir erzählen, wie ich jetzt gerade so bin.

Unglaublich lustvoll
Inspiriert und inspirierend
mit einem grossen offenen Herzen
und darunter verborgen alter Schmerz, der manchmal zum Vorschein kommt
Angepisst von zu starren Systemen, in denen

jegliche Kreativität

und Lebendigkeit

im Keim erstickt wird

Sanftmütig und kriegerisch

Heilsam und heilend

Gesund und genussvoll
Freiheitsliebend und verschmelzend
Liebend und liebevoll
Klar und verworren

Hoch fliegend und verbunden
mit der geistigen Welt

und Mutter Erde
und irgendwie nicht von dieser Welt

Heimatlos und verwurzelt in mir
Auf der Suche nach Gemeinschaft und einer neuen Art zu leben

Vielleicht mit dir?

SCHEISS AUF ERLEUCHTUNG!

Ja, ich lebe noch! Und wie!
Ich geniesse das Leben in all seinen Facetten ohne etwas zu wollen.
Seit mich diese Welt und ein Mann, der mir das Herz gebrochen haben, bitter enttäuscht haben, habe ich mich resigniert zurückgezogen, enttäuscht von dieser Welt.

Ich sah ein, dass es auf dieser Welt nichts zu holen, nichts zu erreichen gibt. Jede Erwartung würde in Enttäuschung münden. Also liess ich los. Komplett los. Meine ganzen Wünsche und Erwartungen.

Plötzlich machte nichts mehr Sinn und ich wollte nur noch alleine sein, versank in Trübsinn und Hoffnungslosigkeit.

Weil ja sowieso nichts mehr eine Rolle spielte und ich genausogut auch tot sein könnte, liess ich mich einfach fallen in dieses schier unendliche Loch. Zum Glück kannte ich es schon. Genau ein Jahr zuvor erlebte ich einen ähnlichen Mind- und Soulcrash, verfing mich aber schnell wieder in neue Anhaftungen.

Diesmal war es um einiges brutaler, da ich mir den Herzverrat nicht mehr mit verstandnisvollen Worten schönreden konnte. Ich war verarscht worden und brutal auf die Schnauze gefallen. Meine wichtigsten Werte wie Vertrauen, Verlässlichkeit und vor allem die Liebe wurden in Frage gestellt.

Das war hart! Aber gut! Danke dafür. Echt jetzt!

Irgendwann begann ich mich aufzurappeln und einfach „normal“ zu leben. Liess den ganzen spirituellen Unsinn hinter mir, der nur eine neue, glänzendere Version meines ehemaligen Opfer-Egos von früher war.
Nein, diesen ganzen Pseudo-du-kannst-alles-erreichen-oder-du-bist-gar-niemand-Mist konnte mir jetzt auch nicht mehr helfen. Also kümmerte ich mich darum, morgens aufzustehen, Essen zuzubereiten, einzukaufen und so lauter profane Dinge.

Aber hey, das ist das Leben! Da auch meine Arbeit keinen Sinn mehr machte (für was, wenn nichts eine Rolle spielt?), hatte ich viel Zeit für mich und begann, das zu tun, was Spass macht. Ich lernte neue Menschen kennen, ging in den Ausgang und da ich nichts mehr zu verlieren hatte, wurde ich mutig wie nie zuvor und begann, ganz klar meine Wünsche zu äussern und es war mir scheissegal, ob sie erfüllt wurden. Wichtig war, für mich einzustehen und sie auszusprechen.

Ich erinnerte mich wieder an meine Wünsche als junge Frau und begann, ihnen Leben einzuhauchen und einfach unvernünftig zu sein.

Eines Tages erwachte ich und die Sonne schien in mir. Draussen regnete es in Strömen. Ich war einfach glücklich, einfach so, ohne äusseren Grund. Das Geld wurde knapp, wie auch meine Kleider vom Frustessen, da war kein Partner in Sicht, mein Kind war krank und ich war glücklich.

Seit dann ist mein Leben ein sinnliches Freudenfest. Ich lebe bewusst jeden Augenblick aus dem Moment heraus, ohne an Morgen zu denken. Ich schränke mich nicht mehr ein sondern gehe da hin, wo die Freiheit wohnt. Ich geniesse mein Essen und die vielfältigen Begegnungen und befreie mich auch da von Konzepten.

Ich höre nicht mehr auf meine Bioresonanz-Therapeutin und esse wieder das, worauf ich Lust habe (ist zwar fast das Gleiche, aber freiwillig

😉 ).

Und noch weniger höre ich auf all die vermeintlich wohlgesinnten Besserwissern, die selber unglücklich sind und es nicht ertragen, wenn jemand sein Leben geniesst.
Ich trinke Wein ohne schlechtes Gewissen. Es verstopft den Zugang zur geistigen Welt? Ich soll mit niemandem Sex haben und jetzt mind. 3 Jahre Single sein? Immer schön alleine zuhause hocken und meditieren? Bullshit! Ich bin am meisten verbunden mit der geistigen Welt, wenn ich so lebe, wie es mir gut tut und gefällt und keinerlei Konventionen folge.

Das Leben ist sinnlich geworden und kein endloser Ich-muss-immer-noch-besser-werden-Krampf mehr. Einfach leben. Genussvoll essen, trinken, putzen, tanzen, küssen, lieben, streiten, sein. Das ist geerdete Spiritualität. So fühlt sich der goldene Teil meiner Seele pudelwohl in meinem menschlichen Körper und beginnt sich seltsamerweise in mir auszudehnen, obwohl ich das gar nicht mehr wollte.

Scheiss auf Erleuchtung!! Ich will leben!
Das ist es! Darum geht es. Für mich.

Arbeiten macht auch wieder Sinn und Spass. Die ersten Sitzungen fühlten sich komisch an, ich hatte das Gefühl, ich habe nichts mehr zu geben. Und dabei festgestellt, dass genau das den Menschen gut tut.

Ich kann einfach leben und lieben und mein Herz öffnen. Mehr gibts nicht zu tun und nicht mal das, wenn ich keine Lust dazu habe.

2018 – mein Jahr der Wandlung und Vollendung. Genuss und Sinnlichkeit

Mmhhmm….mein warm duftendes Brot ruft mich. Und ein Tag voller Sinnlichkeit.

Liebemachen

Kann ich nicht schlafen
liebe ich dich
Kann ich dich nicht lieben
weil du nicht da bist
liebe ich dich trotzdem
und kann immer noch nicht schlafen
weil mir die Wärme fehlt
von deinen liebevollen Armen
in die ich mich so geborgen
hineinschmiegen kann
Es ist kalt und
irgendwie langweilig im Bett
mit mir selbst
Klar kann ich mich selbst lieben
tue ich ja auch
Aber mich den ganzen Tag
nur um mich selbst zu drehen
ohne in deine warmen Augen zu sehen
deine Stimme zu hören
und deine Berührungen zu spüren
ist irgendwie so einerlei
und sinnentleert
Darum möcht’ich jetzt einfach schlafen
und mich im Traum
ganz nah an dich schmiegen
Es heisst ja, im Traum ist alles möglich
sogar fliegen!

Schlaflos

Schlaflos…..
Als würde der Entscheid
nun wieder wach und mit offenem Herzen
im Hier und Jetzt zu sein
mich davon abhalten einzuschlafen
Also so war das nicht gemeint….. 😂

Erwachen ist ja eine schöne Sache
Aber wach zu bleiben egal was passiert
eine noch schönere Herausforderung
Manchmal tut es einfach gut
die Augen zu schliessen und vor der surrealen Realität in den Schlaf des
Vergessens abzutauchen
Wo der ganz reale Wahnsinn
weitergeht
einfach in einer anderen Dimension
Eigentlich gar nicht schlecht
in zwei Welten zu leben
Gute Nacht Realität!
Guten Morgen Traum!
Oder war es umgekehrt…….? 🤔

Mein Herz

Wir machten eine lange Reise

mein Herz und ich

Tauchten tief ab in

andere Welten und Geschichten

um nicht dauernd diese

Leere und den brennenden

Schmerz zu spüren

Doch da in diesen anderen Welten

wohnt keine Lebendigkeit

Die Menschen verstecken ihre

Fratzen hinter scheinbarer

Freundlichkeit

Es ist kalt geworden

der Eiswind bläst mir

erbarmungslos ins Gesicht

Noch eine Nacht, in der ich mich

dem Sterben hingebe und hoffe,

nie mehr zu erwachen

Und falls ich doch erwache,

wie in den letzten höllischen

30 Tagen, nehme ich dies

zum Anlass, zurückzukehren

an den Ort, wo einst Liebe

und Freude wohnte,

mir die Schäden liebevoll

anzusehen und mit mir zusammen

zu weinen, die Scherben

aufzuwischen und frische Luft

hereinlassen, tief ein und

ausatmen

(wann habe ich dies das letzte Mal gemacht…?)

und neu ankommen,

neu werden zu dem,

was ich jetzt bin.

Wenn ich schon hier sein soll,

soll es wenigstens Spass machen

und mich weiterbringen.

In die Stadt der Verwesung

will ich nicht zurück.

Da gibt es keine Freude mehr.

Hier auf der Erde kann ich Freud

und Leid erleben.

Es gibt das eine

nicht ohne das andere.

Aha?

Dann sind jetzt wieder mind.

30 Tage pure Freude angesagt!

Juhui, jetzt freue ich mich,

morgen wieder aufzuwachen.

Du

Ich werd‘ dich wohl noch eine Weile vermissen

und vielleicht bist es gar nicht du

sondern das Gefühl, das ich mit dir hatte

von einem Mann, der voll an meiner Seite im Leben steht

und weiss was er will

Der intelligent ist, wunderschön und voller Gefühle

die er  in Musik verzaubern kann

Der mich mit seinen Berührungen und Küssen

nicht nur körperlich, sondern auch tief in der Seele berührt

Der mich ganz entspannt mich selbst sein lässt

ohne dass ich irgendetwas beweisen müsste

Denn ich bin nicht nur die Göttin

die du in mir sahst

ich bin eine Frau aus Fleisch und Blut

voller Zärtlichkeit, Wildheit und Lust

Mit einem offenen Herzen und grosser Hingabe

und einer Kraft tief in ihr, die dir Angst macht

Du hast mich genährt und gestärkt

sowie meine innere Frau wie das kleine Mädchen

Dann bist du gegangen

scheinbar in die Arme einer anderen Frau

die dir jetzt auch nicht mehr vertraut

nach dieser Geschichte

Wie sollte sie auch

Ich fühle mich verbunden mit ihr

Wir durften beide in deine Seele schauen

deine Liebe und Zärtlichkeit geniessen

Und jetzt gehe ich weiter

gestärkt in meiner Würde und Kraft als Frau

denn ich bin klar

Ich weiss, wohin mein Herz will

Da wo die Liebe wohnt

Fremd

Du bist mir fremd geworden

Das Willichunbedingthaben-Gefühl ist weg

Ich erkenne immer mehr, was passiert ist

Sortiere meine eigenen Anteile heraus und betrachte sie sorgsam und mitfühlend

Gebe mich dem Schmerz hin bis in die tote Zone wo gar nichts mehr geht.

Ich will sterben und auch wieder nicht. Der Lebensfunken ist unauslöschbar in mir, nur sein Fundament wurde erschüttert.

Erdbeben. Kein Stein mehr auf dem Anderen.

Annähern, hoffen, sehnen um dann wieder weggestossen zu werden.

Speere in meinem Herzen. Tiefster Schmerz. Weiter einsinken lassen. Fühlen. Spüren. Sein.

Klarheit. Erkennen. Aufwachen.

Ich blinzle und erwache wie aus einem Traum voll von Liebe, Glück, Angst und Schmerz.

Langsam erkenne ich meine Umgebung und beginne klarer zu sehen.

Du spiegelst mir mit deinem Schatten die noch ungeheilten Anteile in mir, die Angst haben, nicht geliebt zu werden oder verlassen zu werden.

Und mit deinem Potential zeigst du mir, dass es dich gibt, dass das, was ich mir wünsche, keine Illusion ist.

Ich bin keine Traumtänzerin, lass es uns hier leben im Hier und Jetzt, mit allem was dazu gehört.

Aber die Zeit ist noch nicht reif. Meine innere Frau hat sich am Höhepunkt deiner Entwicklung in dich verliebt, nein, sie hat dich erkannt als ihren Mann.

Die Schatten der Vergangenheit haben dich eingeholt. Schau sie dir an oder lauf weiter davon.

Du bist mir fremd geworden weil ich meinen Teil erkannt habe. Der Rest ist deins.

Die Magie ist weg.

Lieb hab ich dich immer noch.